Welches war das größte Risiko, das Du eingegangen bist?

10. Oktober

10. Oktober 2017

Welches war das größte Risiko, das Du eingegangen bist?

Keine Ahnung, welches das größte Risiko war, ich habe mich auf vieles Neues eingelassen. So habe ich mit 2 unterschiedlichen Ausbildungen im Gepäck sehr unterschiedliche und vielseitige Arbeitsplätze gefunden. Ich musste mich immer wieder in ganz neue Themen einarbeiten, aber das hat mir keine Angst gemacht. Ich habe in unterschiedlichen Städten und Orten gearbeitet und unterschiedliche Wohnmodelle ausprobiert.

Ich kann wirklich nicht sagen, welches das größte Risiko war, das ich je eingegangen bin. Ich bin ja risikofreudig, da muss es wohl schon eine Nummer größer sein, nicht wahr? 

Okay, ich mache aber auch kein Bungee-Jumping und auch kein Fallschirm-Springen, ich fahre kein Motoradrennen oder versuche mich in anderen Rallyeformen. Ich reise nicht in Länder, die mir vielleicht mittels Keimen oder Untergrund gefährlich werden könnten und ich spaziere nicht auf hohen Mauern herum. Auch treibe ich mich nicht auf Demonstrationen herum oder bin Trapezkünstlerin, ich mute es mir nicht zu, mich mit einem Kampfhund anzulegen oder auf mir unbekannten Pflanzen einfach herumzukauen…

 

Ein Risiko eingehen bedeutet ja, dass man nicht wirklich das Ende absehen kann. Also man muss schon aus seiner Komfortzone raus und das kann unter Umständen mächtig Angst machen. Aber nur außerhalb dieser Zone passiert etwas, kann sich etwas ändern.

Wenn ein Ende oder eine Aussicht ungewiss ist, kommen viele Abwägungen, Vor- und Nachteile und Gedankenspiele zusammen. Etwas zu wagen, ein Risiko einzugehen, bedeutet vielleicht auch dem Sein zu vertrauen. Das kann schwer fallen.

 

Leider muss ich Dich hier mit dieser Aussage stehen lassen. Ich empfinde, alles was ich bisher getan, gemacht und erlebt habe nicht als Risiko. Also, damals, als ich mit einem perforierten Blinddarm von der Atlantikküste bis nach Hause mit der Bahn unterwegs war, das war riskant. Ich wusste aber nicht, dass ich so schlimm krank war. Ich fühlte mich halt nicht und auch zuhause dauerte es noch ein paar Tage, bis ich in der Klinik als Notfall-OP endete. Das war ein Risiko, aber das bin ich nicht selbst eingegangen, das ist passiert und sicherlich wäre ich nicht mit dem Zug in aller Ruhe nach Hause gefahren, wenn ich gewusst hätte, dass mein Appendix sich gerade selbstständig macht.

Gut, kann natürlich auch sein (fällt mir gerade so ein), dass ich – vielleicht inzwischen – gar nicht mehr bewusst auf Risiken eingehe!? Das ist eben aufgrund des Bewusstseins, was alles passieren könnte, diese oder jene Idee erst gar nicht verfolge und somit gleich verwerfe. Wie tief bin ich wirklich  in meiner Komfortzone  gefangen? ….

 

 

Welches war Dein größtes Risiko, dass Du in Deinem Leben eingegangen bist?

 

PS: Das Wort „Risiko“ taucht auch in folgenden Posts auf, lies dort gerne noch weiter 🙂

8. August

12. August

24. September

 

Ein Gedanke zu „Welches war das größte Risiko, das Du eingegangen bist?

  • 12. Oktober 2017 um 12:30
    Permalink

    Das größte, bewusst eingegangene Risiko unter Einbeziehung aller Konsequenzen, war mit Sicherheit, mit fünf Kindern von 0 bis 12 und ohne feste Anstellung meinen ersten Mann rauszuwerfen und mich später für einen fast 15 Jahre jüngeren Mann zu entscheiden. Harte Zeiten – nicht unerwartet – heute alles gut.

    Antworten

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