Was ist das Beste am Erwachsensein?

12. August

12. August 2017

Was ist das Beste am Erwachsensein?

Das Beste am Erwachsensein ist wohl die Tatsache, dass ich für mich selbst verantwortlich bin und niemanden mehr vorschicken kann. Dann nämlich kann man auf alle Ratschläge aus dem Umfeld verzichten und seine eigenen Erfahrungen machen – auch die weniger guten. Risikos können eingegangen werden, ohne dass ein erhobener Zeigefinger neben einem steht. Lebensentscheidungen werden selbst getroffen, wo und wie und mit wem und egal warum!!!!

Ja, das pralle Leben genießen ohne Einschränkungen von „oben“. Klasse! Endlich! Aber Obacht: Erwachsensein wird oft mit Freiheit verwechselt. Es kann sein, dass genau das Gegenteil eintrifft. Dann nämlich, wenn man sich vom System abhängig macht, sich langsam aber sicher anpasst und – gähn – langweilig wird.

Deshalb empfehle ich hier und es ist vermutlich das wirklich Beste am Erwachsensein, die Fähigkeit, sich das Kindsein zu bewahren!

Weiterhin Staunen, Wundern, Freuen und Lachen!

 

 

Was ist für Dich das Beste am Erwachsensein?

7 Gedanken zu „Was ist das Beste am Erwachsensein?

  • 12. August 2017 um 19:43
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    Wann war ich eigentlich erwachsen? Meine Entscheidungen = meine Konsequenzen? Schon viel zu früh und erhobene Zeigefingen blieben… Raus aus dem Elternhaus wurde nicht gleich mit einem eigenen Leben haben…
    Wann war ich erwachsen? Vielleicht als ich lernte mich als erstes um mich selber zu kümmern…

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    • 14. August 2017 um 19:14
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      … immerhin ein Ansatz.
      Oder Du hast es geschafft, dass Dich das Erwachsensein noch nicht ganz eingeholt hat, was ja auch eigentlich nicht das Ziel ist.

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      • 15. August 2017 um 12:32
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        „nicht ganz eingeholt“? Hm, eher umgekehrt und viel zu früh. Was die meisten als „erwachsen sein“ bezeichnen habe ich gelebt so lange ich denken kann. Verantwortung, Konsequenzen, Sorgen für und um andere… vermutlich fremdel ich deshalb so sehr mit dem Begriff. Was Kindheit und Kind sein, sein kann weiss ich erst seit ich eigene hatte…

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  • 12. August 2017 um 11:07
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    Ich teile da vollkommen deine Ansichten.
    Wichtig war für mich auch: Endlich raus zu Hause, ein eigenes Leben haben. Entgegengesetzt zu dem, was andere als erwachsen betrachteten und was für mich so abstoßend, weil zutiefst unehrlich war.
    Meine Fehler – meine Konsequenzen – also auch ganz allein meine Entscheidungen. Tür zur Kindheit niemals schließen bei Übernahme der vollen Verantwortung. So wenig äußere Abhängigkeiten wie möglich.

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