Was hat Dich vor fünf Jahren nachts wach gehalten?

20. Oktober

20. Oktober 2017

Was hat Dich vor fünf Jahren nachts wach gehalten?

 

Die Angst zu sterben

Panikattacken

Tiefe Traurigkeit

                                                                                                                                                   

Wie vor einigen Tagen bereits erwähnt, gab es die einen und anderen Höhen und Tiefen in meinem Leben. Vor ca. 5 Jahren war ich gerade in einem Tief unterwegs. Wegen der Erkenntnis, dass das Leben von einer auf die andere Sekunde einfach so zu Ende gehen kann, musste ich mich auseinandersetzen. Die Tatsache, dass ich noch lebe verdanke ich meinem umsichtigen und sehr sorgfältigem Hausarzt und vermutlich auch Gott, der mich noch nicht haben wollte.

Dass ich weiterleben kann, verdanke ich der Schulmedizin und – hoffentlich auch meinem Glauben an das Leben durch das Wertschätzen jedes Augenblicks.

 

Die drei Dinge,  die ich eingangs erwähnt habe, begleiteten mich schon eine ziemlich lange Zeit, bis ich lernte, damit umzugehen:

Die Angst zu sterben ist noch da, aber nur latent und eher im Hintergrund. Die Tatsache, dass es eines Tages so weit ist, ist ja Realität und Fakt. Nur eben jetzt fände ich es dann doch zu früh… aber wie gesagt, das wird an anderer Stelle bestimmt.

Panikattacken habe ich durch Homöopathie und Atmung gut bewerkstelligt, bis sie schließlich nachließen und gar nicht mehr kamen.

Tiefe Traurigkeit überkommt mich auch heute noch, aber ich erlaube meinen Gefühlen da zu sein und gebe ihnen Raum. Ich weiß sie zu nehmen und auch, wie ich mich am Schopfe packen kann.

 

 

Was hat Dich vor 5 Jahren wach gehalten?

4 Gedanken zu „Was hat Dich vor fünf Jahren nachts wach gehalten?

  • 13. November 2017 um 14:58
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    Vor fünf Jahren hatte ich gerade wieder schlafen gelernt, wachte morgens auf und war glücklich weil ich geschlafen hatte.
    Nicht nur glücklich, auch monatelang erstaunt darüber und am Abend sowas wie misstrauisch…
    Schlaf ist ein Geschenk

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  • 20. Oktober 2017 um 18:18
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    Wie schön, dass du noch lebst … und … man merkt das, dass du Tiefen gesehen hast … du hast Tiefe
    Durchgehen … ja … immer wieder ….

    Drück dich ❤❤❤

    Ach so … wachgehalten hat es mich nicht wirklich, aber vor fünf Jahren war ich damit beschäftigt, diesen Kerl loszuwerden, der mich immer noch anruft 😆
    Jetzt kann ich da drüber lachen aber damals war das nicht lustig,
    denn … anfangs hatte ich ihn ja geliebt und es war ein langer Weg von der Erkenntnis an, dass der einzige Weg war Nix wie weg

    Aber auch das … letztlich gut … wie alle Tiefen die wir überleben
    !

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  • 20. Oktober 2017 um 17:55
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    Vor fünf Jahren waren es der extreme Liebeskummer meines jüngsten Sohnes sowie Waschzwang und Magerkeit meines mittleren Sohnes , der den Tod der Schwester noch immer nicht verwunden hatte. Umso mehr weiß ich das Glück zu schätzen, dass alle meine Kinder seit einiger Zeit gesund und glücklich sind und der mittlere den Weg zurück ins Leben gefunden hat.

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