Was hast Du heute vor?

29. August

29. August 2017

Was hast Du heute vor?

Heute am Dienstag habe ich einen langen Tag vor mir.

Am Vormittag mache ich meinen Mini-Büro-Job im Seminarhaus hier vor Ort.

Am Nachmittag meine 4 Stunden HomeOffice – meine neue Arbeit.

Zwischendurch Haus, Hof und Hunde, ggf. Einkaufen, zur Bank und Post, beim Landhandel etwas besorgen – hier wird ja immer irgendetwas gebraucht – noch telefonieren, die Post sortieren, Rechnungen bezahlen usw. usw. usw.

An den anderen Tagen habe ich die Vormittage „frei“, soll heißen, keine Verpflichtung wie die mit dem Minijob. Nur die anderen Sachen, wie oben erwähnt kommen mehrmals wöchentlich in Betracht, wie der Gang zur Apotheke, Bank, Post usw. usw.

 

HALT! STOPP!

Ich merke gerade, dass ich hier auf hohem Niveau jammere!!!!!!!

Bin ich doch früher um 6 Uhr morgens mit dem Bus zum Bahnhof und weiter mit dem Zug nach Hamburg zur Arbeit gefahren, um dann abends um 19 Uhr wieder mit dem Bus hier im Dorf anzukommen. DAS waren lange Tage!

Oder in der Erntezeit. Da ist mein Mann bis zu 20 Stunden auf den Beinen – das sind lange Tage!

Oder die vielen Schichtdienste und das 12-Tage-am-Stück Arbeiten in der Klinik. Am schwersten fiel mir dabei immer die Nachtschicht. Nicht meine Zeit. Die Umstellung fand ich anstrengend. Dann wieder Frühdienst und – klar – noch einen Spätdienst zwischendurch macht den Biorhythmus endlich durcheinander, wenn es sowas im Schichtdienst überhaupt geben kann.

 

Also, ich revidiere:

Heute habe ich zwar einiges zu tun, mehr als sonst, aber etwas auf das ich mich freuen kann! Ich habe viel Zeit und kann entspannt meine Aufgaben erledigen. Ich bin dankbar für diese Lebenssituation, weil ich weiß, wie es anders sein kann.

DANKE

9 Gedanken zu „Was hast Du heute vor?

  • 29. August 2017 um 13:46
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    Ich muss heute noch einiges im Garten schaffen. Auch wenn mir eher danach ist im Haus zu bleiben , bei dem Wetter. Aber die Regen Tage nahen und es ist noch viel zu tun. Also los.

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  • 29. August 2017 um 11:33
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    Meine Tage sind auch immer randvoll – zwar kann ich meine Arbeitszeit relativ flexibel gestalten, aber trotzdem muss ich echtes Zeitmanagement betreiben. Ich liebe die Wochenenden, an denen mal nichts geplant ist und ich mal in den Tag hineinleben kann. Kommt jedoch nur selten vor. Irgendetwas ist immer…
    Aber ich jammere auch nur auf hohem Niveau…

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    • 1. September 2017 um 10:07
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      Wenn es uns bewußt ist, dass wir das tun, empfinde ich das schon als einen guten Anfang, es in Zukunft nicht mehr oder nicht mehr so oft zu tun, oder?

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  • 29. August 2017 um 8:24
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    Irgendwie hatte ich heute den gleichen Gedanken, kam mir sehr gestresst und müde vor. Der Gedanke zurück an die wirklich stressigen Tage half mir auch das STOPP-Zeichen zu setzen. Nun mal langsam, habe ich mir gesagt, bleib mal hier im Jetzt. Und du MUSST erstmal gar NICHTS, du DARFST. Dann ging es etwas besser.
    Komm gut durch die heißen Tage.
    Liebe Grüße
    Weena

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    • 1. September 2017 um 9:13
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      Hier im Norden ist es ja Gott sei Dank nicht ganz so heiß. Und wir haben hier meistens auch eine Wind, somit ist es wohl erträglicher als an anderen Orten.
      Weißt Du, wenn man sich bewußt ist, dass man ein Stopp-Zeichen setzen kann ist das für mich schon die halbe Miete! Dann habe ich das Gefühl dem Ziel meiner Wünsche ein wenig näher zu kommen – nämlich der Selbstfürsorge, der Achtsamkeit und der Gelassenheit.

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  • 29. August 2017 um 8:17
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    Ich habe heute vor, einen guten Tag aus diesem Tag zu machen, egal, was kommt 😏

    Dir auch einen guten 💚💜💛

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    • 1. September 2017 um 9:10
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      Wunderbar – wie auch immer der Tag sein wird – er wird trotzdem gut sein – im Nachhinein konnte ich an diesem Tag unerwartet eine Stunde eher mit der Arbeit aufhören, da ich sehr müde wegen der nächtlichen Ernte vorher war, kam mir das gerade sehr gut zu gute. Also, genau wie Du schreibst: Der Tag wird – egal was – GUT!
      Danke für diesen erfrischenden Kommentar.

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Hey, schön, dass Du da bist! Ich freue mich über Deinen Kommentar!

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